☢  ☢   November 2016  ☢  ☢

Das AKW Ikata und seine besonderen Gefahren

Der mit MOX bestückte Reaktor 3 am AKW Ikata wurde im August 2016 wieder angefahren. Eigentlich sollte das schon Ende Juli erfolgen, was jedoch wegen eines Störfalls (defekte Kühlpumpe) verschoben werden musste. Ein Störfall schon vor der Wiederinbetriebnahme – trotz sorgfältiger Überprüfung durch die Atomaufsichtsbehörde NRA nach strengsten Kriterien??

Aktive Vulkane, geologische Verwerfungen und eingeschränkte Fluchtmöglichkeiten stellen scheinbar kein Problem für die Behörden dar. . . weiterlesen

September 2016  - Neuer Bericht -

Fünfeinhalb Jahre nach der Dreifachkatastrophe – Die gegenwärtige Lage in Fukushima und Nordostjapan  

Auch wenn die Reaktorkatastrophe von Fukushima mittlerweile schon über 5 Jahre zurückliegt und vielerorts in Vergessenheit geraten ist, ist die immer noch bestehende Gefahr, die vom AKW Fukushima dai ichi ausgeht, bei weitem nicht gebannt. Und die Leute leiden unter den Folgen. 172 Kinder mit Schilddrüsenkrebs. . .

Radioaktives Wasser läuft weiterhin ins Meer, Kinder wachsen in einer radioaktiv verseuchten Umgebung auf. Und der Reis, der neben einem Zwischenlager für radioaktive Abfälle wächst ist laut den Behörden unbedenklich. . . weiterlesen im Fukushima heute Bericht 2016

DVD Tipp

  Dokumentarfilm: „Kanon der kleinen Stimmen – Geschichten aus Fukushima“  

Der bewegende Dokumentarfilm von Hitomi Kamanaka schildert die Situation der Einwohner von Fukushima, die nun mit den Folgen der Reaktorkatastrophe von März 2011 leben müssen.

 Info und DVD

AKW-Status August 2016

☢ ☢ AKW Ikata - Reaktor 3 am Netz! ☢ ☢

Neben dem AKW Sendai, was mit zwei Reaktoren am Netz ist, ist nun Reaktor 3 am AKW Ikata hinzugekommen. Reaktor 3, ein DWR, der jetzt am 12.08.2016 angefahren worden ist, wurde mit 16 MOX- und 141 „normalen“ Uranbrennelementen bestückt. Weitere Reaktoren sollen folgen . . . Sendai geht bald wegen Wartung vom Netz und wird vielleicht nicht mehr angefahren. Denn der neue Präfekturgouverneur ist ein Atomkraftgegner. . . zum AKW-Status 

 

Juli 2016

Hohe Strahlenwerte an Flüssen und Seen

Aus einer Greenpeace-Studie von Juli 2016

Eine aktuelle Studie der Greenpeace Japan zeigt erschreckendes: Sedimentproben aus Flüssen in der Präfektur Fukushima und Miyagi weisen genauso hohe Radioaktivitätswerte auf, wie im 2-km-Umkreis zum AKW. Teilweise sind die Werte in den Flüssen sogar noch viel höher als am Meeresboden vor dem AKW. Der Biwasee, 450 km südwestlich der Reaktorruine stellt für die Kansai-Region das größte Trinkwasserreservoir dar. In der nahegelegenen Fukui Bucht befinden sich gleich mehrere Reaktoren, darunter auch der Pannenmeiler Takahama. Ein schwerer Zwischenfall hätte verheerende Folgen für die Region. . . weiterlesen

Mai 2016

AKW Hamaoka und seine besonderen Gefahren

Nichts gelernt aus Fukushima?? Denn trotz der besonderen Gefahren sollen zwei Reaktoren am AKW Hamaoka, die zur Zeit überprüft werden bald wieder ans Netz gehen. Unverantwortlich! Denn das AKW, was auf seismisch sehr aktivem Gebiet steht, ist nicht nur bei Experten umstritten . . . weiterlesen

AKW Fukushima - Offenlegung geheimer Dokumente

Als die Reaktorkatastrophe in Fukushima begann und Tepco und die Regierung die japanische Bevölkerung in Unwissenheit ließ, indem man auch die dreifache Kernschmelze verschwieg, war die US-Regierung schon bestens informiert. Diese hatte dann auch sofort, wie diese Dokumente belegen, die Fäden in die Hand genommen und Regie geführt … weiter lesen

Das Okinawa-Kuminosato-Projekt

Die Okinawa-Kuminosato ist eine anerkannte Hilfsorganisation in Japan, die den Kindern aus der verstrahlten Präfektur Fukushima einen Erholungsaufenthalt auf der Insel Kumejima bei Okinawa in Südjapan ermöglicht.

Hierzu wurde 2012 eine alte Keramikfabrik zur Jugendherberge umgebaut, wo sich Kinder unbeschwert am Meer erholen. . .

Projekte, die nicht nur den Kindern in Fukushima zu Gute kommen, werden dank Ihrer wertvollen Hilfe überhaupt ermöglicht.

Zu den Projekten, die wirklich etwas bewirken auf der Seite „Hilfe für Fukushima“   

☢ Fukushima aktuell ☢

Wie geht es weiter nach der Reaktorkatastrophe? Was wird aus Japan?  Welche Folgen hat das weltweit?  Fukushima leidet weiterhin unter den Folgen und das Ausmaß ist noch nicht absehbar .  . .  Täglich gelangen 400 m3 radioaktiv verseuchtes Wasser in den Pazifik . . .   Alle AKWs sind vom Netz und kein Blackut => Japan braucht keinen Atomstom und trotz dem will die Regierung zurück zur Kernenergie . . .  Diese und viele weitere Fragen, Aktuelles aus den japanischen Nachrichten, Insider-Berichte und wie Sie helfen können erfahren Sie hier bei antiatom-fuku.