In Deutschland und dem Umland

11.04.2021

Iran, Zwischenfall in Atomanlage

Nach Information der nationalen Atombehörde hat es in der iranischen Urananreicherungsanlage Natans einen Zwischenfall gegeben. Die zur Anreicherung verwendeten Zentrifugen wurden erst gestern in Betrieb genommen. Laut dem Betreiber habe der Zwischenfall keine Auswirkungen für die Umwelt gehabt, und verletzt wurde auch niemand. Zum genauen Hergang des Unfalls gibt es bisher noch keine genauen Informationen. Nach der Ursache werde laut den Behörden gesucht.

In den neuen Zentrifugen der Urananreicherungsanlage Natans wird unterschiedlich hoch angereichertes Uran hergestellt, dass laut offiziellen Angaben „nur“ für die Herstellung von Brennelementen für die AKWs genutzt werden soll.

Siehe dazu auch den Bericht der Tagesschau online.

 

05.04.2021

Iran und sein gegenwärtiges Atomwaffenprogramm

Warum Iran besser keine Atomwaffen besitzen sollte - zwei Iran-Experten geben Antworten. Denn nicht nur der Westen, sondern auch Irans Nachbarländer vertreten die Meinung, dass alles dafür getan werden müsse, dass Iran keine Atomwaffen entwickelt. Allerdings haben aber auch Pakistan, Indien und Israel inoffiziell atomar aufgerüstet, so dass sich die Frage stellt, was am iranischen Atomprogramm nun gefährlicher sein soll, als bei seinen Nachbarn?

Siehe dazu das Video (12Min.) des Senders Arte.

 

27.03.2021

Nordkorea feuert erneut zwei Raketen ab

Nordkorea hat, trotz Verbot durch die  UN-Resolutionen, wieder erneut zwei Raketen abgefeuert. Solche Raketen können auch einen Atomsprengkopf befördern. Japan und Südkorea sind sehr besorgt.

Siehe dazu den Bericht der Tagesschau online.

 

26.02.2021

Frankreich verlängert Laufzeit für Altreaktoren

Nach einem Beschluss der Regierung in Paris, wird nun die „reguläre“ Laufzeit französischer Reaktoren von 40 auf 50 Jahre verlängert. Während die Atomaufsicht dies befürwortet, warnen Umweltschützer vor schwersten Sicherheitsrisiken durch die alternden Reaktoren, die von Jahr zu Jahr immer maroder werden.

Siehe dazu dem Bericht der DW.

 

24.02.2021

Atomprogramm, Iran will Kooperation mit der IAEA einschränken

Die iranische Regierung treibt ihr Atomprogramm weiter voran und will gleichzeitig die Kontrollen durch die internationale Atomaufsichtsbehörde IAEA einschränken. Das bedeutet u.a. auch, dass die IAEA-Inspektoren kaum noch Zugang zu den iranischen Nuklearanlagen erhalten wird. Somit wächst die Sorge, dass Iran wieder verstärkt an einer Atombombe arbeitet.

Siehe dazu den Bericht der DW online.

 

04.02.2021

AKW Neckarwestheim, radioaktives Wasser ausgetreten

Im Reaktorblock 2 am AKW Neckarwestheim, Baden-Württemberg ist radioaktives Wasser aus einer undicht gewordenen Armatur ausgetreten und in einen benachbarten Raum gelaufen. Der Zwischenfall wurde bei einem Routinerundgang entdeckt. Nach Angaben der betreibenden EnBW Kernkraft GmbH wurden bereits Ende Januar Ablagerungen im Bereich des Gehäusedeckels der Armatur entdeckt. Die besagte Armatur ist Teil einer Anlage zur Behandlung radioaktiver Flüssigabfälle.

Laut der EnBW Kernkraft GmbH sei jedoch nichts in die Umwelt gelangt. Die betroffene Bodenfläche habe man auch dekontaminiert.

Bei Reaktor 2 handelt es sich um einen DWR, der seit 1989 in betrieb ist und Ende 2022 endgültig abgeschaltet werden soll. Der Reaktor 1, ebenfalls ein DWR, wurde im März 2011 abgeschaltet.

 

06.01.2021

Belgien, AKW Tihange, Reaktor 2 bald wieder am Netz

Der Reaktor 2 am AKW Tihange in Belgien, der wegen seiner zahllosen Risse heftig umstritten ist, darf nun nach zweimonatigem Stillstand wieder ans Netz genommen werden. Während der jetzigen Revision sein zu den bereits bekannten Haarrissen keine weiteren Schäden festgestellt worden, so dass die belgische Atomaufsichtsbehörde den Reaktor für die Wiederinbetriebnahme freigegeben hat. Nach Plänen der betreibenden Electrabel soll er dann am 18.01.2021 wieder hochgefahren werden.

Siehe dazu auch den Bericht und weitere Informationen des WDR.

 

29.12.2020

Stärkeres Erdbeben, Notabschaltung im AKW Krsko, Slowenien

In Kroatien hat sich heute Nachmittag ein Erdbeben der Stärke 6,4 auf der Richterskala ereignet. Das Epizentrum lag in der Nähe von Zagreb. Auch in den Nachbarländern, vor allem in Slowenien, war das Beben deutlich zu spüren. Dort kam es im AKW Krsko zu einer Notabschaltung, die laut dem Betreiber jedoch „nur vorsichtshalber“ ausgeführt worden sei.

Das AKW Krsko, bestehend aus einem DWR, der schon seit 1981 in Betrieb ist, befindet sich auf seismisch aktivem Gebiet, weshalb es nicht nur im benachbarten Österreich heftig umstritten ist. Allerdings soll der bereits in die Jahre gekommene störanfällig gewordene Reaktor noch bis 2043! am Netz bleiben.

Siehe dazu auch den Bericht der österreichischen Nachrichtenagentur Krone

 

12.11.2020

Iran: nicht deklarierter Atomstandort, IAEA verlangt Aufklärung

In einer Einrichtung, die nicht als Atomstandort deklariert wurden ist, wurden Uranteilchen gefunden. Erklärungsversuche seitens der iranischen Regierung sind jedoch unglaubwürdig, so die IAEA.  

Siehe dazu den Bericht der DW online.

 

02.11.2020

Hafen Nordenham: Castoren aus Sellafield angekommen

Heute ist das Schiff mit den 6 Castoren aus Sellafield im Hafen Nordenham eingelaufen. Die Castoren sollen nun über den Schienenweg zum Zwischenlager am AKW Biblis transportiert werden. Der Castortransport wurde zunächst wegen der Coronapandemie verschoben (antiatom-fuku berichtete).

Siehe dazu den Bericht und das Video des NDR.

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