In Deutschland und dem Umland

17.11.2021

Fessenheim, Frankreich, Bürgermeister befürwortet Reaktorneubau

Nach dem der französische Ministerpräsident Emmanuel Macron in der vergangenen Woche verkündet hatte, dass er im Kampf gegen den Klimawandel weiter auf Kernenergie setzen würde und sogar einige neue Reaktoren in Frankreich bauen wolle, ließ nun der Bürgermeister von Fessenheim, Claude Brender verlauten, dass er den Bau eines neuen Reaktors am AKW-Standort Fessenheim befürworten würde. Das in die Jahre gekommene AKW Fessenheim, das im Jahr 2014 nur knapp einen Super-GAU entgangen ist, wurde 2020 abgeschaltet.   

Siehe dazu auch den Bericht des SWR.

 

29.10.2021

Auslaufmodell Atomenergie für mehr Klimaschutz?

Anstatt, dass die Atomenergie endgültig mal abgehakt wird, bekommt diese nun in der Debatte bezüglich steigender Energiepreise und der Umsetzung der EU-Klimaschutzziele wieder neuen Aufwind. Unabhängige Experten warnen jedoch, da die Nutzung von Kernkraft nämlich absolut keine wirksame Klimaschutzstrategie ist.

Siehe dazu den Bericht des Nachrichtensenders Deutschlandfunk.

 

04.09.2021

Tschernobyl, Strahlenbelastung: deutsche Experten erheben aktuellen Status

In der Sperrzone rund um das havarierte AKW Tschernobyl wollen Experten des Bundesamtes für Strahlenschutz die Strahlenbelastung messen und neu kartieren. Denn trotz Atomausstieg muss Deutschland weiterhin in der Lage sein, um auf radioaktive Gefahren reagieren zu können reagieren können.

Siehe dazu den Bericht des Nachrichtensenders Deutschlandfunk.

 

24.08.2021

Iran reichert 60%iges Uran an – angeblich nur für zivile Zwecke

In der Nuklearanlage Natan, Iran wurde eine weitere Produktionseinheit für die Herstellung hochkonzentriertem, also atomwaffenfähiges Uran in Betrieb genommen. Nach Informationen der IAEA wird dort 60%iges Uran angereichert, das laut der iranischen Regierung angeblich für medizinische Zwecke verwendet werden soll.

Siehe dazu den Bericht der DW online.

 

02.08.2021

China, AKW Taishan, defekte Brennelemente, Radioaktivität ausgetreten

Nachdem im Juni ein Zwischenfall am südchinesischen AKW Taishan gemeldet worden ist (antiatom-fuku berichtete), wurde nun, wie japanische Medien gestern berichtete, bekannt, dass im Reaktor 1 defekte Brennelemente in Einsatz sind. Hier sind mindestens 5 Brennstäbe defekt, so dass, entgegen ersten Behauptungen des Betreibers CGN, Radioaktivität ausgetreten ist. Der betroffene Reaktor wurde am 30.07.2021 heruntergefahren, nach der Ursache für den Defekt an den Brennstäben werde nun gesucht, so die CGN.

 

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