In Deutschland und dem Umland

26.04.2021

Tschernobyl – 35 Jahre nach der Reaktorkatastrophe

Heute jährt ich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 35. Male. Damals kam es aufgrund einer Verkettung von Bedienungsfehler zur Explosion des Reaktors 4.

Bis heute ist die Umgebung um das AKW radioaktiv stark kontaminiert. Die Leute dort kämpfen bis heute noch mit den Folgen. Auch in Deutschland sind einige Gebiete, da die radioaktive Wolke in den ersten Tagen über Europa hinweg zog, noch radioaktiv belastet.

Siehe dazu auch das Video des MDR.

 

19.04.2021

35 Jahre nach Tschernobyl – Bayrischer Waldboden immer noch belastet

Am 26.04.2021 jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 35. Male. Und noch immer sind die Böden, Pflanzen, insbesondere Pilze in einigen Gebieten in Deutschland, vor allem in Bayern noch radioaktiv belastet. In den Wäldern fressen vor allem Wildschweine die Pilze, die vor allem mit Cäsium137 belastet sind. Das Fleisch der Wildschweine weist zum Teil eine recht hohe Strahlenbelastung auf, so dass es nicht in den Handel gebracht werden darf. Allerdings gilt das erst ab einer Grenze von 600 Bq/kg! Zum Vergleich: in Japan liegt die Obergrenze bei 100Bq/kg.

Siehe dazu auch den Bericht der Geo.

 

11.04.2021

Iran, Zwischenfall in Atomanlage

Nach Information der nationalen Atombehörde hat es in der iranischen Urananreicherungsanlage Natans einen Zwischenfall gegeben. Die zur Anreicherung verwendeten Zentrifugen wurden erst gestern in Betrieb genommen. Laut dem Betreiber habe der Zwischenfall keine Auswirkungen für die Umwelt gehabt, und verletzt wurde auch niemand. Zum genauen Hergang des Unfalls gibt es bisher noch keine genauen Informationen. Nach der Ursache werde laut den Behörden gesucht.

In den neuen Zentrifugen der Urananreicherungsanlage Natans wird unterschiedlich hoch angereichertes Uran hergestellt, dass laut offiziellen Angaben „nur“ für die Herstellung von Brennelementen für die AKWs genutzt werden soll.

Siehe dazu auch den Bericht der Tagesschau online.

 

05.04.2021

Iran und sein gegenwärtiges Atomwaffenprogramm

Warum Iran besser keine Atomwaffen besitzen sollte - zwei Iran-Experten geben Antworten. Denn nicht nur der Westen, sondern auch Irans Nachbarländer vertreten die Meinung, dass alles dafür getan werden müsse, dass Iran keine Atomwaffen entwickelt. Allerdings haben aber auch Pakistan, Indien und Israel inoffiziell atomar aufgerüstet, so dass sich die Frage stellt, was am iranischen Atomprogramm nun gefährlicher sein soll, als bei seinen Nachbarn?

Siehe dazu das Video (12Min.) des Senders Arte.

 

27.03.2021

Nordkorea feuert erneut zwei Raketen ab

Nordkorea hat, trotz Verbot durch die  UN-Resolutionen, wieder erneut zwei Raketen abgefeuert. Solche Raketen können auch einen Atomsprengkopf befördern. Japan und Südkorea sind sehr besorgt.

Siehe dazu den Bericht der Tagesschau online.

 

26.02.2021

Frankreich verlängert Laufzeit für Altreaktoren

Nach einem Beschluss der Regierung in Paris, wird nun die „reguläre“ Laufzeit französischer Reaktoren von 40 auf 50 Jahre verlängert. Während die Atomaufsicht dies befürwortet, warnen Umweltschützer vor schwersten Sicherheitsrisiken durch die alternden Reaktoren, die von Jahr zu Jahr immer maroder werden.

Siehe dazu dem Bericht der DW.

 

24.02.2021

Atomprogramm, Iran will Kooperation mit der IAEA einschränken

Die iranische Regierung treibt ihr Atomprogramm weiter voran und will gleichzeitig die Kontrollen durch die internationale Atomaufsichtsbehörde IAEA einschränken. Das bedeutet u.a. auch, dass die IAEA-Inspektoren kaum noch Zugang zu den iranischen Nuklearanlagen erhalten wird. Somit wächst die Sorge, dass Iran wieder verstärkt an einer Atombombe arbeitet.

Siehe dazu den Bericht der DW online.

 

04.02.2021

AKW Neckarwestheim, radioaktives Wasser ausgetreten

Im Reaktorblock 2 am AKW Neckarwestheim, Baden-Württemberg ist radioaktives Wasser aus einer undicht gewordenen Armatur ausgetreten und in einen benachbarten Raum gelaufen. Der Zwischenfall wurde bei einem Routinerundgang entdeckt. Nach Angaben der betreibenden EnBW Kernkraft GmbH wurden bereits Ende Januar Ablagerungen im Bereich des Gehäusedeckels der Armatur entdeckt. Die besagte Armatur ist Teil einer Anlage zur Behandlung radioaktiver Flüssigabfälle.

Laut der EnBW Kernkraft GmbH sei jedoch nichts in die Umwelt gelangt. Die betroffene Bodenfläche habe man auch dekontaminiert.

Bei Reaktor 2 handelt es sich um einen DWR, der seit 1989 in betrieb ist und Ende 2022 endgültig abgeschaltet werden soll. Der Reaktor 1, ebenfalls ein DWR, wurde im März 2011 abgeschaltet.

 

06.01.2021

Belgien, AKW Tihange, Reaktor 2 bald wieder am Netz

Der Reaktor 2 am AKW Tihange in Belgien, der wegen seiner zahllosen Risse heftig umstritten ist, darf nun nach zweimonatigem Stillstand wieder ans Netz genommen werden. Während der jetzigen Revision sein zu den bereits bekannten Haarrissen keine weiteren Schäden festgestellt worden, so dass die belgische Atomaufsichtsbehörde den Reaktor für die Wiederinbetriebnahme freigegeben hat. Nach Plänen der betreibenden Electrabel soll er dann am 18.01.2021 wieder hochgefahren werden.

Siehe dazu auch den Bericht und weitere Informationen des WDR.

 

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